1. Bitcoin ist radikal transparent. Jede einzelne Tranche war in Echtzeit auf der Blockchain nachvollziehbar – Wochen bevor es eine offizielle Stellungnahme gab. Kein anderes Vermögen eines Staates lässt sich so überprüfen. Genau diese Nachprüfbarkeit ist der Punkt.
2. Wer nicht selbst verwahrt, entscheidet nicht selbst. Die Beschuldigten haben ihre Schlüssel abgegeben. Danach lag die Entscheidung, was mit den Bitcoin passiert, nicht mehr bei ihnen. Das ist die staatliche Variante von "not your keys, not your coins".
3. Zeithorizonte sind eine Entscheidung. Die Behörde handelte nach einer Regel, die kurzfristigen Wertverlust vermeiden soll – und traf damit implizit eine Annahme über die Zukunft. Wer selbst verwahrt, trifft diese Entscheidung selbst, statt sie einer Vorschrift zu überlassen.
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