Coldcard-Vorfall Juli 2026
Bist du betroffen?
Beantworte drei kurze Fragen und du erfährst, ob dein Seed von der Coldcard-Schwachstelle betroffen ist und was du dann tun solltest. Alles läuft in deinem Browser, es wird nichts gesendet und nichts gespeichert.
Gib hier niemals deine Seedphrase ein. Dieses Tool fragt dich nur nach Gerät und Zeitpunkt. Kein seriöses Werkzeug verlangt jemals deine Wörter. Nach solchen Vorfällen tauchen gefälschte Prüfseiten auf, die genau das versuchen.
Schritt 1 von 3

Auf welchem Gerät wurde dein Seed erzeugt?

Entscheidend ist das Gerät, auf dem die Wörter entstanden sind. Nicht, wo sie heute liegen. Ein schwacher Seed bleibt schwach, auch auf einem neuen Gerät.

Schritt 2 von 3

Wann hast du den Seed erzeugt?

Schritt 3 von 3

Hast du bei der Erzeugung zusätzlichen Schutz genutzt?

Mindestens 50 eigene Würfelwürfe überschreiben den fehlerhaften Zufall des Geräts. Eine starke Passphrase muss lang und zufällig erzeugt sein. Ein Zitat oder ein altes Passwort zählt nicht.

Ergebnis

    Zusatz: Adress-Check

    Wurde deine Adresse geleert?

    Gib eine öffentliche Bitcoin-Adresse ein. Sie wird gegen die bekannten Adressen abgeglichen, die bei diesem Vorfall geleert wurden. Der Abgleich läuft vollständig in deinem Browser gegen eine gehashte Liste in dieser Seite. Es geht nichts an einen Server, es wird nichts gespeichert.

    Zusatz: Multisig-Prüfung

    Schützt dich dein Multisig wirklich?

    Ein verbreiteter Irrtum: Ein einzelnes nicht betroffenes Gerät im Verbund genügt nicht. Entscheidend ist, ob die betroffenen Geräte allein die nötige Zahl an Unterschriften erreichen.

    Wie viele Geräte gehören zur Wallet?

    Wie viele Unterschriften braucht eine Zahlung?

    Wie viele davon sind betroffene Coldcards?

    Wähle deine Werte
    Sobald du alle drei Angaben gemacht hast, siehst du hier das Ergebnis.
    Was war eigentlich das Problem?
    Jeder private Schlüssel entsteht aus einer sehr großen Zufallszahl. Bei den betroffenen Geräten war der echte Zufallsgenerator im Chip durch einen Programmierfehler abgeschaltet. Stattdessen kamen vorhersehbare Werte zum Einsatz, etwa die feste Chip-Kennung und interne Zeitzähler.

    Nach Angaben des Herstellers blieben so statt 128 Bit Zufall nur noch rund 40 übrig. Das ist der Abstand zwischen unmöglich und machbar.
    Dieses Werkzeug bildet den öffentlich bekannten Stand vom 1. August 2026 ab und ersetzt nicht die Warnung des Herstellers. Die Untersuchung läuft, Einschätzungen können sich kurzfristig ändern. Prüfe im Zweifel immer die offizielle Herstellerwarnung. Eine grüne Bewertung hier ist keine Garantie, sondern die Auskunft, dass dein Fall nach heutigem Stand nicht zu den bekannten Risikofällen zählt. Dies ist ein Bildungsangebot und keine Sicherheitsberatung.
    Block
    Moscow Time i
    1 € in Sats
    Der Begriff entstand durch ein Missverständnis: Im März 2021 nahm Twitter-CEO Jack Dorsey an einer Anhörung des US-Kongresses teil. Im Hintergrund stand eine Blockclock Mini, die damals 1952 anzeigte – also 1952 Satoshis pro US-Dollar. Der Cybersicherheitsforscher Chris Vickery hielt die Zahl für eine Uhrzeit und vermutete, Dorsey befinde sich in der Moskauer Zeitzone. Die Bitcoin-Community machte daraus ein Meme – und seitdem heißt der Satoshi-Preis in Dollar „Moscow Time“.
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    Kontakt