„Ich habe von Coin XY gehört, ist der nicht besser als Bitcoin?“

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⏱ Lesezeit: ca. 4 Minuten
Das Wichtigste in Kürze
  • Bitcoin war die erste Kryptowährung und ist bis heute die einzige mit einem festen, unveränderlichen Regelwerk und ohne zentralen Herausgeber.
  • Andere Kryptowährungen wurden danach von bestimmten Personen oder Unternehmen gegründet und können von diesen auch verändert werden.
  • Bitcoin und „Krypto" sind nicht dasselbe, so wie Gold und Rohstoffe nicht dasselbe sind.
„Ist Ethereum nicht dasselbe wie Bitcoin, nur günstiger?" Diese Frage hören wir oft. Die Antwort ist: Nein, und der Unterschied ist größer als er auf den ersten Blick erscheint.

Wie fing das alles an?

2009 erschuf eine unbekannte Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto Bitcoin. Es war ein Experiment: Kann digitales Geld ohne Bank, ohne Staat und ohne zentrale Kontrolle funktionieren? Das Besondere daran: Satoshi Nakamoto ist verschwunden. Niemand weiß, wer dahintersteckt. Und niemand kann Bitcoin verändern, weil es keinen gibt, der das Regelwerk kontrolliert. Bitcoin gehört niemandem und damit allen. In den Jahren danach haben andere Entwickler das Konzept aufgegriffen und eigene Varianten gebaut. Heute gibt es tausende solcher Projekte, zusammenfassend oft als „Kryptowährungen" oder „Krypto" bezeichnet. Bitcoin ist eine davon. Aber Bitcoin ist auch die erste, die größte und die grundlegend andere.

Was macht Bitcoin so anders?

Drei entscheidende Unterschiede

Kein Herausgeber. Bitcoin hat keinen Gründer mehr, keine Firma dahinter, keine Zentrale. Ethereum zum Beispiel wurde von Vitalik Buterin gegründet, der bis heute aktiv Einfluss auf die Entwicklung nimmt. Bei Bitcoin ist das unmöglich.

Unveränderliche Regeln. Die wichtigsten Regeln von Bitcoin, 21 Millionen Coins, Ausstellungsrate, Konsensverfahren, können nicht einfach geändert werden. Bei vielen anderen Kryptowährungen haben die Gründer diese Möglichkeit.

Bewährte Sicherheit. Bitcoin läuft seit 2009 ohne Unterbrechung. Das Netzwerk wurde noch nie erfolgreich gehackt. Diese Art von Track Record existiert bei keiner anderen Kryptowährung.

Warum werden alle in einen Topf geworfen?

Weil Medien und Öffentlichkeit das so vereinfacht haben. „Krypto" klingt nach einer Kategorie, in der alles gleich ist. Das ist ungefähr so ungenau wie zu sagen: „Gold, Kupfer und Plastik sind alles Materialien, also ist es doch egal welches du nimmst." Bitcoin hat ein festes, begrenztes Angebot von 21 Millionen Einheiten und einen dezentralen Charakter, den kein anderes Projekt bisher repliziert hat. Andere Kryptowährungen haben andere Ziele, andere Regeln und meist auch andere Risiken.
🔍 Was ist mit „günstigeren" Alternativen?

Manchmal hört man: „Ein Bitcoin kostet zu viel, ich kaufe lieber Dogecoin für ein paar Cent." Das klingt logisch, ist aber ein Denkfehler. Der Preis pro Coin sagt nichts über den Wert aus. Ein Dogecoin kostet wenig, weil es davon fast unbegrenzt viele gibt. Bitcoin kostet mehr, weil es nur 21 Millionen davon geben wird. Entscheidend ist nicht der Stückpreis, sondern was dahintersteckt.

Und noch etwas: Du musst keinen ganzen Bitcoin kaufen. Bereits für kleine Beträge bekommst du einen Bruchteil davon. Das zeigt unser Umrechner →

Was bedeutet das für dich?

Wenn du dich für Bitcoin interessierst, musst du dich nicht mit tausenden anderen Projekten beschäftigen. Bitcoin ist ein eigenständiges Thema mit eigener Geschichte, eigenen Regeln und einem eigenen Grund, warum Menschen es als wertvoll betrachten. BitUcation beschäftigt sich ausschließlich mit Bitcoin, nicht mit anderen Kryptowährungen. Nicht weil wir andere ignorieren, sondern weil Bitcoin das einzige Projekt ist, das die Grundversprechen von digitalem Geld konsequent und ohne zentrale Kontrolle umsetzt.
🔗 Was Bitcoin im Kern ausmacht und wie es funktioniert, erklären wir von Grund auf in unserem Kurs: Bitcoin einfach erklärt →

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Der Begriff entstand durch ein Missverständnis: Im März 2021 nahm Twitter-CEO Jack Dorsey an einem Video-Call mit dem US-Kongress teil. Im Hintergrund stand eine Blockclock Mini, die damals 1952 anzeigte – also 1952 Satoshis pro US-Dollar. Der Cybersicherheitsforscher Chris Vickery hielt die Zahl fälschlicherweise für eine Uhrzeit und vermutete, Dorsey befinde sich in der Moskauer Zeitzone. Die Bitcoin-Community machte daraus ein Meme – und seitdem heißt der Satoshi-Preis in Dollar „Moscow Time".
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