🔒 Sicherheits-Check
Messenger-Sicherheit: Bist du sicher?
Kriminelle nutzen Messenger wie Signal oder WhatsApp, um Konten zu übernehmen – ohne technische Tricks, nur durch Täuschung. Beantworte ein paar einfache Fragen, und du weißt sofort, ob du betroffen bist und was zu tun ist.
Womit möchtest du starten?
Hast du gerade eine verdächtige Nachricht bekommen – oder möchtest du dein Konto vorbeugend absichern?
Frage 1 von 3
Hast du eine Nachricht von jemandem bekommen, der sich als „Signal Support", „Signal Security" oder ähnliches ausgegeben hat?
💡 Wichtig: Signal meldet sich niemals direkt per Chat-Nachricht bei dir. Keine Support-Nachricht in Signal ist echt – egal wie offiziell sie aussieht.
Was für eine Nachricht war es?
Wähle aus, was am besten passt:
Frage 2 von 3
Hast du den QR-Code mit Signal gescannt oder den Gruppen-Link geöffnet?
💡 Ein QR-Code, der in Signal gescannt wird, kann ein fremdes Gerät mit deinem Konto verbinden – ohne dass du es merkst.
Frage 2 von 3
Hast du deinen Signal-PIN oder einen per SMS erhaltenen Code weitergegeben?
💡 Dein PIN erscheint niemals als lesbarer Text in einer echten Eingabe – nur als Punkte oder Sternchen. Wenn du Ziffern in eine Chat-Nachricht getippt hast, war es eine Falle.
Frage 3 von 3
Hast du seit der Nachricht ungewöhnliches bemerkt – z.B. Nachrichten als gelesen markiert, obwohl du sie nicht gelesen hast, oder eine Aufforderung, dein Konto neu zu registrieren?

🤔 Schwer zu sagen – aber Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wenn du dir nicht sicher bist, was jemand wollte, ist das schon ein gutes Zeichen: Echte Kontakte brauchen keine unklaren Anfragen.

Was du jetzt tun kannst: Prüfe in Signal unter Einstellungen → Gekoppelte Geräte, ob fremde Geräte verbunden sind. Und aktiviere die Registrierungssperre (Einstellungen → Konto).

🚨 Dein Konto könnte übernommen worden sein

Wenn du deinen PIN oder einen SMS-Code weitergegeben hast, konnten die Angreifer dein Signal-Konto auf einem fremden Gerät registrieren. Sie haben dann Zugriff auf deine Nachrichten und können in deinem Namen schreiben.

Was jetzt zu tun ist – Schritt für Schritt
1
Prüfe gekoppelte Geräte: Signal öffnen → Einstellungen → Gekoppelte Geräte. Alle unbekannten Geräte sofort entfernen.
2
Registrierungssperre aktivieren: Einstellungen → Konto → Registrierungssperre einschalten. Damit kann niemand dein Konto ohne deinen PIN neu registrieren.
3
Kontakte warnen: Sag deinen Kontakten – über Telefon oder E-Mail – dass dein Signal-Konto möglicherweise kompromittiert war. Alles, was seit dem Angriff geschrieben wurde, könnte mitgelesen worden sein.
4
Den Angreifer-Kontakt melden: In Signal auf den Kontakt tippen → Melden. Das hilft Signal, den Angriff zu stoppen.
5
Telefonnummer verbergen: Einstellungen → Datenschutz → Telefonnummer auf „Niemand" stellen, damit du schwerer zu finden bist.
ℹ️ Woran merkst du, dass dein Konto übernommen wurde?
Signal zeigt dir eine Meldung, wenn dein Gerät nicht mehr mit deinem Konto verbunden ist – und du kannst keine Nachrichten mehr senden oder empfangen. Wenn das passiert, hat jemand dein Konto auf einem anderen Gerät registriert und dich dabei rausgeworfen.

🚨 Ein fremdes Gerät könnte mitlesen

Wenn du in Signal einen QR-Code gescannt hast, der dir von jemandem geschickt wurde, haben die Angreifer wahrscheinlich ihr Gerät mit deinem Konto verbunden. Sie lesen seitdem mit – ohne dass du es merkst.

Das Tückische: Du behältst Zugriff auf dein Konto. Alles wirkt normal. Aber jede Nachricht, die du schreibst oder bekommst, landet auch beim Angreifer.

Was jetzt zu tun ist
1
Sofort: Gekoppelte Geräte prüfen. Signal → Einstellungen → Gekoppelte Geräte. Dort siehst du alle verbundenen Geräte. Alles, was du nicht kennst, sofort entfernen.
2
Registrierungssperre aktivieren (Einstellungen → Konto), damit das nicht nochmal passieren kann.
3
Kontakte informieren: Erkläre deinen wichtigsten Kontakten, dass Nachrichten der letzten 45 Tage möglicherweise mitgelesen wurden. Nutze dafür Telefon oder E-Mail – nicht Signal.
4
Den Absender melden – in Signal und ggf. bei der Polizei (Onlinewache deines Bundeslandes).

✋ Gut, dass du nicht gescannt hast

Du hast richtig gehandelt. Scanne in Signal niemals QR-Codes, die dir jemand geschickt hat – egal unter welchem Vorwand. Diese Codes verbinden ein fremdes Gerät mit deinem Konto.

Trotzdem empfehlen wir
1
Den Absender blockieren und melden – in Signal auf den Kontakt tippen → Blockieren und Melden.
2
Registrierungssperre aktivieren als dauerhaften Schutz (Einstellungen → Konto).

⚠️ Etwas stimmt nicht – handle jetzt

Nachrichten als gelesen ohne dass du sie gelesen hast, eine Aufforderung zur Neuregistrierung, oder andere seltsame Dinge – das sind klare Zeichen, dass jemand Zugriff auf dein Konto hat oder hatte.

Sofort-Maßnahmen
1
Gekoppelte Geräte prüfen und bereinigen: Signal → Einstellungen → Gekoppelte Geräte → alle unbekannten entfernen.
2
Registrierungssperre aktivieren (Einstellungen → Konto).
3
Kontakte per Telefon oder E-Mail informieren – nicht per Signal, da dieses möglicherweise noch kompromittiert ist.
4
Selbstlöschende Nachrichten aktivieren (in den Chat-Einstellungen) für künftige Gespräche.

✅ Gut – du hast nichts weitergegeben und nichts gescannt

Es sieht so aus, als wärst du auf die Falle nicht hereingefallen. Das ist gut. Aber eine Sache solltest du trotzdem tun: Die Registrierungssperre aktivieren, damit du dauerhaft geschützt bist.

Konto absichern
Wähle deinen Messenger:
📱 Signal
💬 WhatsApp
🛡️ Allgemein
1
Registrierungssperre aktivieren
Signal → Einstellungen → Konto → Registrierungssperre → einschalten. Damit kann niemand dein Konto ohne deinen PIN auf einem neuen Gerät registrieren.
2
Gekoppelte Geräte prüfen
Signal → Einstellungen → Gekoppelte Geräte. Siehst du Geräte, die du nicht kennst? Sofort entfernen.
3
Telefonnummer verbergen
Einstellungen → Datenschutz → Telefonnummer auf „Niemand" stellen. So können Unbekannte dich nicht über die Nummer finden.
4
Wer darf dir schreiben?
Einstellungen → Datenschutz → Nachrichten von unbekannten Kontakten einschränken. Hinweis: Nur für Signal-Premium-Nutzer verfügbar.
5
Gruppeneinladungen ignorieren
Nimm keine ungebetenen Gruppeneinladungen von Unbekannten an.
🔍 Erkennst du einen echten Signal-Support?
Nein – den gibt es nicht. Signal schreibt dir niemals per Chat-Nachricht. Jede Nachricht, die behauptet, von Signal zu sein, ist eine Fälschung.
1
Zwei-Schritt-Verifizierung aktivieren
WhatsApp → Einstellungen → Konto → Zwei-Schritt-Verifizierung → Aktivieren. Lege einen sechsstelligen PIN fest.
2
Verknüpfte Geräte prüfen
WhatsApp → Menü (drei Punkte) → Verknüpfte Geräte. Alle unbekannten abmelden.
3
Profilbild und letztes Online nur für Kontakte
Einstellungen → Datenschutz → alles auf „Meine Kontakte" stellen.
4
Automatischen Download einschränken
Einstellungen → Chats → Mediensichtbarkeit ausschalten, automatischen Download auf „Nie" stellen.
⚡ Gleiches Angriffsmuster wie bei Signal
Auch WhatsApp wird über QR-Codes oder gefälschte Support-Nachrichten angegriffen. Die gute Nachricht: Die Schutzmaßnahmen funktionieren genauso – und du hast sie gerade alle vor dir.
🚫
PIN niemals weitergeben
Kein seriöses Unternehmen fragt jemals per Nachricht nach deinem PIN oder Code.
📷
QR-Codes nicht scannen
Scanne in Messenger-Apps nur QR-Codes, wenn du selbst ein neues Gerät verbinden willst.
⏱️
Kein Zeitdruck
„Sofort handeln oder Daten verloren" – das ist immer eine Falle. Echte Sicherheitsprobleme dulden eine Pause.
🔗
Links misstrauen
Gruppeneinladungen oder Links von Unbekannten – erst denken, dann tippen. Im Zweifel: nicht anklicken.
🔄
Updates installieren
Halte Signal und WhatsApp immer aktuell. Updates schließen Sicherheitslücken.
📵
Kein echter „Support"
Signal und WhatsApp schreiben dich niemals über die App an. Keine Ausnahme.
Block
Moscow Time i
1 € in Sats
Der Begriff entstand durch ein Missverständnis: Im März 2021 nahm Twitter-CEO Jack Dorsey an einem Video-Call mit dem US-Kongress teil. Im Hintergrund stand eine Blockclock Mini, die damals 1952 anzeigte – also 1952 Satoshis pro US-Dollar. Der Cybersicherheitsforscher Chris Vickery hielt die Zahl fälschlicherweise für eine Uhrzeit und vermutete, Dorsey befinde sich in der Moskauer Zeitzone. Die Bitcoin-Community machte daraus ein Meme – und seitdem heißt der Satoshi-Preis in Dollar „Moscow Time".
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