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📚 BITCOIN-MINING-REIHE · TEIL 1 VON 3 · Teil 2 am 19. Mai · Teil 3 am 26. Mai
Das Wichtigste in Kürze
- Am 22. Mai 2010 wurden zwei Pizzen für 10.000 Bitcoin bezahlt. Es war das erste Mal, dass Bitcoin für eine echte Ware eingesetzt wurde.
- Heute würden diese 10.000 Bitcoin rund 770 Millionen Euro entsprechen.
- Der Mann hinter den Pizzen, Laszlo Hanyecz, hatte aber noch eine zweite, weniger bekannte Rolle in der Bitcoin-Geschichte. Mehr dazu in Teil 2.
Zwei Pizzen. 10.000 Bitcoin. Eine Transaktion, die Geschichte schrieb. Und ein Mann, der seitdem jedes Jahr am 22. Mai ein bisschen anders auf seine Pizzabestellung zurückblickt.
Was passierte am 22. Mai 2010?
Laszlo Hanyecz war Programmierer und einer der frühen Bitcoin-Enthusiasten. Er hatte Bitcoin gemined, also mit seinem Computer am Netzwerk teilgenommen und dafür neue Bitcoin verdient, zu einer Zeit, als kaum jemand wusste, was das ist. Bitcoin hatte damals keinen echten Marktwert. Es gab keine Börsen, keine Preise, keine Möglichkeit, es gegen etwas Reales zu tauschen. Hanyecz wollte das ändern. Er schrieb in einem Bitcoin-Forum: Er würde 10.000 Bitcoin bezahlen, wenn jemand ihm zwei Pizzen liefert oder bestellt. Ein anderer Nutzer nahm das Angebot an. Er bestellte zwei große Pizzen von Papa John's für etwa 25 Dollar und ließ sie an Hanyecz liefern. Im Gegenzug überwies Hanyecz 10.000 Bitcoin. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass Bitcoin für eine echte Ware verwendet wurde.Was sind diese Pizzen heute wert?
Eine Rechnung, die schwindelig macht
22. Mai 2010: 10.000 Bitcoin = ~25 Dollar (ca. 22 Euro)
Ende 2013: 10.000 Bitcoin = ~10 Millionen Dollar
Ende 2017: 10.000 Bitcoin = ~190 Millionen Dollar
Oktober 2025 (Allzeithoch): 10.000 Bitcoin = über 1,2 Milliarden Dollar
Heute (Mai 2026): 10.000 Bitcoin = rund 770 Millionen Euro
Zwei Pizzen. Siebenhundertsiebzig Millionen Euro.
Hanyecz selbst hat das übrigens nie bereut. In Interviews sagte er, er sei stolz darauf. Ohne solche Transaktionen wäre Bitcoin nie ein echtes Zahlungsmittel geworden. Irgendjemand musste den ersten Schritt machen.
22. Mai 2010: 10.000 Bitcoin = ~25 Dollar (ca. 22 Euro)
Ende 2013: 10.000 Bitcoin = ~10 Millionen Dollar
Ende 2017: 10.000 Bitcoin = ~190 Millionen Dollar
Oktober 2025 (Allzeithoch): 10.000 Bitcoin = über 1,2 Milliarden Dollar
Heute (Mai 2026): 10.000 Bitcoin = rund 770 Millionen Euro
Zwei Pizzen. Siebenhundertsiebzig Millionen Euro.
Warum erinnern wir jedes Jahr daran?
Nicht um Hanyecz zu verspotten. Sondern weil diese Geschichte einen wichtigen Punkt veranschaulicht, den viele beim Thema Bitcoin vergessen. Wer 2010 davon gehört hat, dachte: zu früh, zu unsicher, zu seltsam. Wer 2013 davon hörte und kaufte, dachte hinterher: hätte ich 2010 kaufen sollen. Wer 2017 kaufte, dachte 2018: hätte ich warten sollen. Und wer heute Bitcoin betrachtet, denkt oft: zu spät.
🔍 Der Gedanke „zu spät" ist so alt wie Bitcoin selbst
Bei jedem Kursanstieg der letzten 15 Jahre haben Menschen gesagt: jetzt ist es zu spät. Und jedes Mal stellte sich heraus, dass die, die so dachten, im Rückblick doch noch früh dran gewesen wären. Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft. Aber es zeigt, wie hartnäckig dieser Gedanke ist – und wie wenig er bisher gestimmt hat.
Bei jedem Kursanstieg der letzten 15 Jahre haben Menschen gesagt: jetzt ist es zu spät. Und jedes Mal stellte sich heraus, dass die, die so dachten, im Rückblick doch noch früh dran gewesen wären. Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft. Aber es zeigt, wie hartnäckig dieser Gedanke ist – und wie wenig er bisher gestimmt hat.
Was kaum jemand weiß: Laszlo war nicht nur der Pizza-Mann
Hier hört die bekannte Geschichte normalerweise auf. Aber es gibt ein Detail, das selbst viele langjährige Bitcoiner überrascht. Zwölf Tage bevor Laszlo die Pizzen bestellte, hatte er etwas anderes getan. Etwas, das das gesamte Bitcoin-Netzwerk für immer verändern sollte. Etwas, das Satoshi Nakamoto persönlich beunruhigte. Und etwas, das den Weg geebnet hat zu dem, was Bitcoin-Mining heute ist: ein Milliardengeschäft mit weltweiten Rechenzentren.
⏭ Teil 2 erscheint am Dienstag, 19. Mai
Wie aus Hanyeczs Hobby in einer Garage ein globales Wettrüsten wurde, warum Satoshi Nakamoto ihn persönlich bat aufzuhören, und wie ein anonymer Pionier namens „ArtForz" zur dominanten Figur im frühen Bitcoin-Mining wurde – das ist Teil 2 unserer Mining-Reihe.
Wie aus Hanyeczs Hobby in einer Garage ein globales Wettrüsten wurde, warum Satoshi Nakamoto ihn persönlich bat aufzuhören, und wie ein anonymer Pionier namens „ArtForz" zur dominanten Figur im frühen Bitcoin-Mining wurde – das ist Teil 2 unserer Mining-Reihe.
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